Ende Oktober 2025 folgten wir der Einladung des Ensembles Traverselair und reisten nach Paris, um gemeinsam ein Konzert im Rahmen der VII° Convention Internationale de la flûte zu gestalten. Seit vielen Jahren verbindet uns eine enge musikalische Freundschaft – das Projekt in Paris war ein weiterer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit.
Unsere Reise begann am 30. Oktober am Frankfurter Hauptbahnhof. Nach der Ankunft ging es direkt zum Konservatorium in Puteaux, wo wir uns zu einer ersten gemeinsamen Probe trafen. In den folgenden Tagen standen weitere intensive Proben auf dem Programm, darunter eine besonders inspirierende Arbeitsphase mit Gareth McLearnon, dem Komponisten unseres Abschlusswerks, der persönlich anwesend war.
Das Konzert
Das Konzert im Auditorium des Konservatoriums war in drei Teile gegliedert. Den Auftakt gestaltete das Ensemble Traverselair gemeinsam mit der Solistin Sandrine François.
Im zweiten Teil präsentierte sich das Flötenspektakel. Zu Beginn erklang eine Arie aus Figaros Hochzeit von W. A. Mozart, gesungen von Marija, die das Publikum mit ihrer Stimme begeisterte. Ein besonderes Erlebnis war Itsuki von Wil Offermans, bei dem das Publikum aktiv in das Geschehen eingebunden wurde: Unter Alines Anleitung entstand im Konzertsaal ein eindrucksvolles Gewitter, das die Musik atmosphärisch eröffnete. Für einen schwungvollen Abschluss des Konzertteils erklang das mazedonische Volkslied Rum Dum Dum, das Marija eigens für das Flötenspektakel arrangiert hatte.
Den Höhepunkt des Konzerts stellte das gemeinsame Musizieren beider Ensembles dar. Mit Cosmic Dawn von Gareth McLearnon, der selbst an der Kontrabassflöte mitwirkte, erklang ein kraftvolles Werk für großes Flötenensemble.
Begegnung, Austausch und Ausblick
Neben der intensiven musikalischen Arbeit blieb Zeit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Essen – ein wichtiger Teil unserer Zusammenarbeit. Am folgenden Tag nutzten wir die Gelegenheit, Paris zu erkunden, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken, Inspirationen und Ideen nach Frankfurt zurückkehrten.
Wir sind sehr dankbar für die langjährige Freundschaft mit dem Ensemble Traverselair und freuen uns auf die kommenden gemeinsamen Projekte – weitere Pläne schon für 2026 sind in Arbeit.

